Deine Idee ist jetzt unsere Idee!

Was braucht eine gute Idee zum gedeihen? Nicht sehr viel, lediglich ein gutes Team das bereit ist an ihr zu arbeiten. Immer und immer wieder! Dazu gehört auch die Fähigkeit, nicht jeden Einfall als “Idee” festzumachen, sondern dem Team die eigenen Gedanken als Anregung für die gemeinsame Idee zur Verfügung zu stellen. Dies versuchte Herr Körtge seinen Studenten am Montag in seinem dritten Seminar des Kurzprojektes zu vermitteln. Da ein Einzelner nie so genial sein kann wie eine ganze Gruppe, würde er auf die Frage “Darf ich die Idee eines Anderen verwenden?” ganz klar immer mit “Ja” antworten. Das diese Ansicht wirklich Erfolg bringt bewies er, indem er die Studenten gruppenweise eine Idee ausarbeiten ließ, die Ausarbeitungen anschliessend getauscht wurden, und jede Gruppe an der Idee einer anderen Gruppe weiter arbeitete. “Wessen Idee es war interessiert mich gar nicht” so Körtge, “denn im Vordergrund steht nicht die Einzelperson, sondern das Ergebnis.”

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Körtge macht klar: Teamarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg

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Auswertung der Idee einer anderen Gruppe

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Jeder Gedanke wird genau festgehalten

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Man suchte sich ein ruhiges Plätzchen im Treppenhaus

KP Körtge-vom lauen Lüftchen zum Brainstorm!

Man konnte die sprichwörtliche Feder zu Boden fallen hören (oder zumindest das daranbefestigte Huhn) als man am Tag 1 der laufenden Kurzprojekte in den Raum 303 kam. So leise und angestrengt suchten die 13 Studenten von Herrn Körtge nach neuen Vermarktungsideen für “Sophies Restaurant”, einer fiktiven Restaurantkette für anspruchsvolle Businessleute. Die Kombination von Arbeit und Gastronomie soll als USP mit cleveren, ungewöhnlichen Ideen kommuniziert werden. Damit man bei der Ideenfindung nicht alleine dasteht, versuchte Herr Körtge, mit verschiedenen Brainstormtechniken, seinen Studenten die werbestrategische Erleuchtung zu entlocken. “Körtge hat ganz klare Vorstellungen und steckt die Rahmenbedingungen ab”, so Chris Donner, der über die Alternativauswahl ins Projekt “gerutscht” ist, auch wenn einige der Studenten bis zur Hälfte des Unterrichts noch nicht genau verstanden hatten, wie diese Vorstellungen aussehen sollen. “Am Ende soll auf jeden Fall ein Name, ein Claim und ein Logo enstanden sein” wusste Norma Beutler zu berichten. Wie die meisten erhofft sie sich, etwas über Kreativitätstechniken und Werbestrategien zu lernen, und vertraut dabei auf die Erfahrung die Herr Körtge aus seiner jahrelangen Tätigkeit in der Werbebranche mitbringt. Für Ideen war es an diesem Tag einfach noch zu früh, umso interessanter wird das nächste Treffen und die Frage danach, ob schon jemand DEN genialen Einfall hat.

Das erste Brainstorming im KP Körtge
Das erste Brainstorming im KP Körtge