Produktiv auch ohne Heller!

“So soll Studieren sein!” hätte man denken können als man die arbeitswillige Seminargruppe von Herrn Heller am Mittwoch Vormittag zusammensitzen sah. Konzentriert wurden die recherchierten Informationen und erste Ideen von den einzelnen Studenten vorgetragen und ausgetauscht. Nur fehlte da irgendwer…ja richtig! Herr Heller! Er war es, der wegen eines Messebesuches in München nicht anwesend sein konnte. Dies tat der Produktivität der Gruppe jedoch keinen Abbruch.Zunächst einmal wurde analysiert, welche Probleme im alltäglichen Leben älterer Leute auftauchen. Weiterhin wurde darüber diskutiert wie man ältere Leute zu mehr Bewegung animieren könnte.”So wie wir unsere Rentner jetzt behandeln, so werden unsere nachfolgenden Generationen uns später behandeln” erklärt Daniel Knüpfer und macht dabei nicht gerade einen zuversichtlichen Eindruck. “In unserer Gesellschaft gibt es ein Problem mit der Integration älterer Leute”, betont er weiterhin, und meint, dass man diese Problematiken konzeptionell angehen muss und nicht “einfach mal schnell etwas bauen” kann. Die ersten Ansätze für Ideen wie z.Bsp. Rentner-ICQ oder ein Rentner-Radar wurden bereits geäußert und gespannt erwarten wir, was sich in diesem Projekt bis zum nächsten Treffen am Montag entwickeln wird.

heller.jpg

heller2.jpg

Fitness bei Heller! Und ansonsten Freitag eben…

Am Vormittag des zweiten Tages der Kurzprojekte trafen sich die Studenten von Prof. Heller zu ihrem ersten Seminar. Dabei ging es um die Integration alter Menschen im Alltag mit Bezug auf das Thema Mobilität. Ziel bei diesem Projekt ist es, etwas Spielerisches für ältere Leute zu entwickeln mit dem sie sich 10 bis 20 Minuten am Tag bewegen können und so ihre Fitness erhalten. Dabei sollen die Studenten bis zum nächsten Treffen am Mittwoch zunächst recherchieren wozu ältere Leute körperlich noch in der Lage sind, und sich über die damit verbunden Möglichkeiten Gedanken machen. Ein richtig gutes Kurzprojekt mit einem sehr sinnvollen Thema!

Vielmehr hatte der Freitag dann allerdings auch nicht zu bieten, gähnende Leere wo man hinsah. Die einzigen Leute die man traf saßen im Café und waren wohl mental auch schon lange im Wochenende angekommen. Darum die berechtigte Frage, wann hört die Woche für Designer eigentlich auf?

raeder.jpg
Manchmal sagt ein Fahrradständer mehr als tausend Worte