Kurzprojekt – “Adieu!”

Die Aufgabenstellung besteht daraus, einen passenden Abschiedsanlass für sich selbst, einer anderen Person oder einer möglichen Interessengruppe zu nehmen und daraus eine entsprechende kreative Abschiedsidee zu entwickeln.

Einer unserer Studenten ist offenbar ein großer Gewinn für alle Projektteilnehmer, mit Leichtigkeit entwickelt er nicht nur seine Ideen, sondern unterstützt auch mit schnellen Scribbles seine Kommilitonen und zum Glück, ist er in meinem Telefonspeicher, hurra. Als ich ihn anrief, kam kein Freizeichen, darum setzte ich mich eben nochmal kurz aufs Fahrrad und stand wenig später einfach vor seiner Tür – er telefonierte gerade mit einer Auftraggeberin, deshalb kein Freizeichen, wayne.

In dem Kurzprojekt von Prof. Hubarsch – Autokorrektur, Hubatsch natürlich – gehen unsere Kommilitonen ganz unterschiedlich mit dem Abschiednehmen um. Einige arbeiten persönliche Schicksalsschläge auf oder nach, die niemanden interessieren, andere verabschieden sich von schlechten Gewohnheiten, wie der Nikotinsucht oder der ungesunden Ernährung, auch von der Vernunft wird sich verabschiedet.
Der Student, bei dem ich gerade zu Besuch bin, verabschiedet sich von etwas größerem – seiner Kindheit – diese, symbolisiert durch seine Lieblingskuscheltiere, wird hochgejagt, explodiert, erschossen, vergraben, aufgehangen und auf verschiedene Arten gestopft. Seine ersten Entwürfe:
(ein Klick mit dem Mausrad und ihr könnt euch das Bild, in einem neuen Tab, etwas größer ansehen)


Die Ausarbeitung wurde von der Readktion minimal geändert, man beachte bitte die liebevolle Art der Darstellungen – da bekommt direkt Bock, selbst zum Kugelschreiber zu greifen. So muss das.

Weiter Entwürfe von ihm, wie man seine Kindheit beenden könnte:

Hier sehen wir noch Zeichnungen, die er für seine Kommilitonen gemacht hat. Der berühmte Spartakick – die Klippen vor den Kippen kicken, autsch äh – die klippernen Kipperkicken, wüäh nee – die Kippen von den Klippen kicken:

Die rechte Zeichnung, der bibbernde Zigarettenstummel, ist von einem anderen Studenten, von dem der sich das Rauchen abgewöhnen möchte.

Als Bonus zum Abschied – höhö, noch der Abschied vom vernünftigem Handeln + Organspende, was es damit auf sich hat, berichte ich eventuell beim nächsten Mal.

“Adieu!”

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