Ackermann experimentell.

Am Mittwoch ging es im Seminar von Frau Prof. Ackermann u.a. um Text-Bild-Rhetorik. Dabei galt es herauszufinden in welchem Verhältnis Text und Bild zueinander stehen und was passiert wenn man dieses Verhältnis trennt um neue Zusammenhänge herzustellen. Auf den Grund ging man auch Fragen wie ” Wie kann eine Headline oder ein Bild durch Text-Bild-Rhetorik eine zusätzliche Bedeutung bekommen?” oder “Was passiert wenn Widersprüche inszeniert werden, Umwertungen entstehen und Bildbestandteile aufgegriffen werden?” Die Studenten sollten beliebige, von Frau Ackermann vorbereitete, Headlines mit Anzeigen verknüpfen, um so experimentell neue Text-Bildordnungen zu schaffen. So können im Gesamteffekt neue Sprach- und Bildstrukturen entstehen, welche hinterher für die Werbung nutzbar gemacht werden können.

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Produktiv auch ohne Heller!

“So soll Studieren sein!” hätte man denken können als man die arbeitswillige Seminargruppe von Herrn Heller am Mittwoch Vormittag zusammensitzen sah. Konzentriert wurden die recherchierten Informationen und erste Ideen von den einzelnen Studenten vorgetragen und ausgetauscht. Nur fehlte da irgendwer…ja richtig! Herr Heller! Er war es, der wegen eines Messebesuches in München nicht anwesend sein konnte. Dies tat der Produktivität der Gruppe jedoch keinen Abbruch.Zunächst einmal wurde analysiert, welche Probleme im alltäglichen Leben älterer Leute auftauchen. Weiterhin wurde darüber diskutiert wie man ältere Leute zu mehr Bewegung animieren könnte.”So wie wir unsere Rentner jetzt behandeln, so werden unsere nachfolgenden Generationen uns später behandeln” erklärt Daniel Knüpfer und macht dabei nicht gerade einen zuversichtlichen Eindruck. “In unserer Gesellschaft gibt es ein Problem mit der Integration älterer Leute”, betont er weiterhin, und meint, dass man diese Problematiken konzeptionell angehen muss und nicht “einfach mal schnell etwas bauen” kann. Die ersten Ansätze für Ideen wie z.Bsp. Rentner-ICQ oder ein Rentner-Radar wurden bereits geäußert und gespannt erwarten wir, was sich in diesem Projekt bis zum nächsten Treffen am Montag entwickeln wird.

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“Gelb regiert die Welt”

Bis zum Dienstag sollten sich alle Studenten von Frau Prof. Zumpe Gedanken über ihren Film oder ihre Installation zum Thema “Gelb” machen. Gespannt auf die Reaktionen und Meinungen der anderen, stellte man sich die Ideen untereinander vor. An vielen Einfällen muss noch gearbeitet werden. Andere Ideen wiederum, fanden motivierten Zuspruch. Um euch neugierig auf dieses Projekt zu machen, gibt es drei knackige Interviews.

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Deine Idee ist jetzt unsere Idee!

Was braucht eine gute Idee zum gedeihen? Nicht sehr viel, lediglich ein gutes Team das bereit ist an ihr zu arbeiten. Immer und immer wieder! Dazu gehört auch die Fähigkeit, nicht jeden Einfall als “Idee” festzumachen, sondern dem Team die eigenen Gedanken als Anregung für die gemeinsame Idee zur Verfügung zu stellen. Dies versuchte Herr Körtge seinen Studenten am Montag in seinem dritten Seminar des Kurzprojektes zu vermitteln. Da ein Einzelner nie so genial sein kann wie eine ganze Gruppe, würde er auf die Frage “Darf ich die Idee eines Anderen verwenden?” ganz klar immer mit “Ja” antworten. Das diese Ansicht wirklich Erfolg bringt bewies er, indem er die Studenten gruppenweise eine Idee ausarbeiten ließ, die Ausarbeitungen anschliessend getauscht wurden, und jede Gruppe an der Idee einer anderen Gruppe weiter arbeitete. “Wessen Idee es war interessiert mich gar nicht” so Körtge, “denn im Vordergrund steht nicht die Einzelperson, sondern das Ergebnis.”

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Körtge macht klar: Teamarbeit ist der Schlüssel zum Erfolg

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Auswertung der Idee einer anderen Gruppe

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Jeder Gedanke wird genau festgehalten

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Man suchte sich ein ruhiges Plätzchen im Treppenhaus

Lebenszeichen aus Shantou!

Seit einer Woche befinden sich unsere 11 chinabegeisterten Studenten mit Frau Prof. Diezmann nun im Land der Chinesen und haben uns erste Lebenszeichen gesendet. Es geht ihnen bestens und sie sind alle sehr begeistert. Die Erste und zur Zeit leider auch einzige Mail lässt erahnen, dass alles wunderbar und ziemlich aufregend sein muss. Um die Faszination direkt an euch weiterzuleiten, gibt es ein Ausschnitt aus der Mail: “seit tagen seh ich einen film vor meinen augen laufen, manche hab ich mal auf bildern gesehen, aber jetzt bewegen sich diese und sind laut und riechen . . . man kann hinter die kulissen schauen und alles wird einfach nur wahnsinnig: fremd, neu, einfach anders. ich bin einfach nur überwältigt, wie all die anderen auch.” Viele unbekannte Eindrücke sammeln sich, doch eines ist unseren Gästen ganz und gar nicht neu – das Essen! Es scheint fast so, als gebe es die nächsten Tage vermehrt Burger und Cola. Das typisch chinesische Essen eben, was man hier wohl nur schwer bekommt. Die ersten Tage verbrachten die zwölf mit Sightsseeing, fotografieren, feuchter Luft, Hitze und Burgern! Da fragt man sich doch, wann wird da eigentlich gearbeitet? Wir warten weiterhin gespannt auf neue Nachrichten und können als abschließendes Fazit nur eins äußern: Alles bestens, alles fein – doch bitte lasst die Burger sein!

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Charakterstudie am KFZ

Wird der Charakter eines Autos von der Gesamtwirkung der Details oder von extrem ausgeprägten Heck- und Frontpartien geprägt? Dieser nicht ganz einfachen Frage gingen die Studenten, im Kurzprojekt bei Professor Neubert, schon am ersten Tag nach. Diesen interessanten Einstieg in das Wintersemester fanden auch alle der Studierenden gut und waren voller Erwartungen was die nächsten 2 Wochen anging. Die Einen sind besonders an der Erfahrung mit dem für sie neuen Material Clay interessiert, die Anderen an einem Modell für den Kaminsims in der Wohnstube. Sicher ist, das alle Teilnehmer viel lernen werden und auch der Kursleiter hofft auf einen ebenso großen Lerneffekt und darauf das er von seinen Studenten überrascht wird. Also eine gute Gelegenheit um in die Fussstapfen von Colani und Co. zu treten.

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“Pfoten waschen, das ist meine!“,

… mit einem dieser typisch flotten Sprüche verwies Prof. Christ auf die erste zu erledigende Aufgabe in seinem heute stattgefundenem KP-Kurs. Dieses Treffen wurde prompt um einen Tag nach vorn verlegt, da die Bachelor-Studenten am Dienstag die Kurse Englisch und Kunstgeschichte besuchen müssen! Nun gut! Die Studenten durften die am Wochenende „beim shoppen“ frisch erworbenen Bücher des Professors durchblättern und dabei intensive Recherche zur Postergestaltung betreiben. Anschließend wurden die von den Studenten für besonders gut empfundene Plakate im Kurs präsentiert und diskutiert. Doch damit nicht genug! Bis 18 Uhr schaute man sich die zahlreichen Beispiele anderer Designveranstaltungen an, um einen genauen Ãœberblick über die nationalen und internationalen Designkonferenzen, -kongresse, -foren und sogar von Hochschulen
inzenierte Veranstaltungen zu bekommen. Beim nächsten Treffen am Mittwoch mit der Gruppe von Frau Ackermann, soll innerhalb von nur zwei Stunden ein repräsentativer Slogan für die in Dessau stattfindende Designkonferenz gefunden werden. Hochmotiviert und voller Elan ging es nach Hause. Bis Donnerstag müssen die Studenten bereits erste Ideenscripples vorlegen. Wir sind gespannt!

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vor Seminarbeginn wird noch kurz das PDF kontrolliert

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Prof. Christ brachte jede Menge Anschauungsmaterial mit

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Gemeinsam werden andere Designkonferenzen analysiert

Fitness bei Heller! Und ansonsten Freitag eben…

Am Vormittag des zweiten Tages der Kurzprojekte trafen sich die Studenten von Prof. Heller zu ihrem ersten Seminar. Dabei ging es um die Integration alter Menschen im Alltag mit Bezug auf das Thema Mobilität. Ziel bei diesem Projekt ist es, etwas Spielerisches für ältere Leute zu entwickeln mit dem sie sich 10 bis 20 Minuten am Tag bewegen können und so ihre Fitness erhalten. Dabei sollen die Studenten bis zum nächsten Treffen am Mittwoch zunächst recherchieren wozu ältere Leute körperlich noch in der Lage sind, und sich über die damit verbunden Möglichkeiten Gedanken machen. Ein richtig gutes Kurzprojekt mit einem sehr sinnvollen Thema!

Vielmehr hatte der Freitag dann allerdings auch nicht zu bieten, gähnende Leere wo man hinsah. Die einzigen Leute die man traf saßen im Café und waren wohl mental auch schon lange im Wochenende angekommen. Darum die berechtigte Frage, wann hört die Woche für Designer eigentlich auf?

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Manchmal sagt ein Fahrradständer mehr als tausend Worte